„Hühner-Voodoo“ von Hortense Ullrich

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Endlich konnte auch ich einmal in den Genuss von Hortense Ullrichs Bücher kommen. „Hühner-Voodoo“ ist ein Roman für Erwachsene, der genau richtig für ein paar lustige und unterhaltsame Stunden ist.

 

Es geht um die fast 60-jährige Gwendolyn Herzog, die aufgrund eines unglücklichen Zufalls, von heute auf morgen, kein Geld mehr bekommt. Sie beschließt daraufhin, sich als Psychologin zu versuchen, indem sie nichtsahnenden Patienten Ratschläge gibt, die mal mehr, mal weniger tauglich sind. Ihr erster Fall ist direkt ein Härtefall, denn Frederick Ackermann ist Leichenbestatter und hat ein Problem mit Frauen. Jedes Mal, wenn er seinen Freundinnen einen Heiratsantrag macht, versterben diese daraufhin sofort. Gwendolyn ist zunächst zwar erschüttert, weiß jedoch schon bald eine Lösung für seine Probleme…

 

Ich persönlich fand dieses Buch einfach unglaublich komisch. Ständig gibt es Wortspiele oder Verwechslungsszenen und diese haben genau meinen Humor getroffen. Die Charaktere sind alle sehr speziell und individuell gezeichnet, zwar teilweise etwas überspitzt, aber dennoch glaubwürdig und vor allem unterhaltsam.
Das einzige, was mich an „Hühner-Voodoo“ gestört hat, war, dass der Klappentext eigentlich schon viel zu viel vom gesamten Buch preisgegeben hat. Hierduch wurde die Spannung leider rausgenommen, aber dennoch konnte mich das Buch in seiner Gesamtheit voll und ganz überzeugen.


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