„Liebe findet uns“ von J.P. Monninger

Posted on

Liebe findet uns

J.P. Monningers „Liebe findet uns“ hat mich zunächst vor allem durch das hübsche Cover überzeugt. Es lässt einen sofort an eine romantische Geschichte denken, in die man gemütlich eintauchen kann.

Inhaltlich geht es um Heather und Jack, die sich auf einer Zugfahrt kennenlernen. Wir lesen das Ganze aus der Sicht von Heather, die mit zwei Freundinnen eine Europatour unternimmt, nachdem alle ihren Abschluss bekommen haben.

Bereits bei dem ersten Treffen fliegen zwischen Heather und Jack die Funken. Die liefern sich einen Schlagabtausch, bei dem man merkt, dass die beiden auf einer Wellenlänge sind. Ab dort entwickelt sich eine Beziehung, bei der sich die beiden nicht mehr voneinander trennen wollen. Bis Jack eines Tages doch verschwindet…

Der letzte Satz schmückt den Klappentext des Buches. Womit wir auch schon bei meinem ersten Kritikpunkt wären. Ich habe diese Tatsache während des Lesens immer im Hinterkopf gehabt und im Grunde ständig darauf gewartet, dass es passiert. Letztendlich verschwindet Jack erst im letzten Viertel des Buches, womit der Klappentext für meinen Geschmack eindeutig zu weit vorgreift.

Was mir an „Liebe findet uns“ aber besonders gefallen hat, war zum einen die Schreibweise. Es liest sich von Beginn an sehr flüssig und die Ausdrucksweise ist einfach angenehm. Auch die Dialoge sind so geschrieben, als würde man die Personen sprechen hören und die ein oder andere Stelle zum Schmunzeln gab es auch („hat Freud gesagt“).

Was viele an dem Buch bemängeln ist, dass die bereisten Orte nicht allzu detailreich beschrieben werden. Das war für mich persönlich gerade das gute, denn so hatte ich nicht das Gefühl, einen Reiseroman in den Händen zu halten, sondern dass der Fokus wirklich auf der Liebesgeschichte lag.

Dennoch muss ich leider eingestehen, dass mir keine der Personen so richtig ans Herz gewachsen ist. Alle blieben für mich auf eine merkwürdige Art stets oberflächlich und auch die vermeintlichen Höhepunkte der Geschichte, die in den zwei Streitereien von Heather und Jack liegen sollten, waren für mich nur schwer nachvollziehbar, weil sie sich an unnötigen Dingen hochgezogen haben, sodass mir diese als erzwungene Höhepunkte erschienen sind, die genauso schnell wieder vergessen waren, wie sie aufgetreten sind.

Zuletzt muss ich mich noch zu dem Ende äußern. Dass es relativ kurz gehalten war, fand ich eigentlich ganz gut. Für mich haben sich alle Fragen geklärt und es war auch noch ein wenig Spielraum für Überlegungen. Was mich allerdings enorm gestört hat, war die Vorhersehbarkeit des Ganzen. Die vermeintliche Wendung am Ende wurde für mich schon in einer vorherigen Szene so sichtbar angedeutet, dass das Ende für mich vorhersehbar war und mich auch überhaupt nicht mehr überraschen konnte.

Alles in allem ist „Liebe findet uns“ für mich zwar eine nette Liebesgeschichte, die sich auch nach und nach entwickelt und auch vom Schreibstil her wirklich überzeugt. Durch die Vorhersehbarkeit und die Oberflächlichkeit der Charaktere fehlt mir aber letztendlich das gewisse Etwas, sodass das Buch von mir 3 von 5 Sterne bekommt.

***Nagellack

Vielen Dank nochmal an das Lovelybooks-Team, das mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Zudem habe ich drei tolle Extras bekommen, die mir das Buchpaket noch ein wenig versüßt haben. Dabei waren nämlich ein Nagellack, eine Wimperntusche und ein Lippenstift von BeYu, die alle optisch auch super zu dem Cover des Buches passen.


Der Lovelybooks Leserpreis 2016

Posted on

leserpreis2016_72890_nominieren

Das ist DER LESERPREIS

Den LESERPREIS gibt es jetzt schon seit 2009 und ihr als Leser habt die Möglichkeit, die besten Neuerscheinungen in 14 Kategorien auszuwählen. Du bestimmst also, welche Bücher und Autoren nominiert werden und du kannst letztendlich auch abstimmen, welche Bücher die besten Neuerscheinungen des Jahres sind.

In der ersten Runde kannst du deine Lieblingsbücher des Jahres in 14 Kategorien nominieren. Diese sind zum Beispiel Romane, Kirimi & Thriller, Humor, Jugendbücher oder auch das beste Cover ist mit dabei. In der zweiten Runde kannst du aus den 35 am meisten nominierten Bücher pro Kategorie abstimmen. Am 24. November 2016 werden die Preisträger des Lovelybooks Leserpreises dann bekannt gegeben.

Klicke jetzt hier, um an der Nominierung für die erste Runde teilzunehmen.


„Little Secrets“ von M.G. Reyes

Posted on

img_20161015_164130483In „Little Secrets – Lügen unter Freunden“ von M.G. Reyes geht es um eine Gruppe von Jugendlichen, die sich (entgegen des Titels) größtenteils nicht kennen und aus den unterschiedlichsten Gründen gemeinsam in eine neue WG ziehen. Der Klappentext verspricht dunkle Geheimnisse unter den sogenannten Freunden, die für alle zu einem gefährlichen Spiel werden…

So viel sei schon einmal gesagt, von Gefahr ist hier bis auf die letzten Seiten nicht viel zu spüren. Die Handlung plätschert nur so dahin, die Dialoge sind größtenteils überflüssig und die enormen Zeitsprünge sollen wohl überbrücken, dass sich die Charaktere in der vergangenen Zeit näher gekommen sind, denn das Geschriebene lässt davon nichts erahnen. Von guten Freundschaften ist aber leider bis zum Schluss nichts zu spüren, denn obwohl sechs Jugendliche auf engstem Raum leben, scheint sich keiner so richtig zu kennen.

Bereits der Einstieg in das Buch ist mir unglaublich schwer gefallen. Die sechs Charaktere werden zunächst zwar alle nach der Reihe vorgestellt, aber in meinen Augen so farblos, dass sie wie ein Einheitsbrei an Jugendlichen erscheinen. Und dabei bleibt es leider das gesamte Buch über auch. Zudem wurden alle sechs aus den unterschiedlichsten Gründen mündig gesprochen und mal ist der Grund gut nachvollziehbar, bei dem ein oder anderen jedoch weniger. Die Autorin hätte sich einen Gefallen getan, wenn alle einfach etwas älter gewesen wären, vor allem, weil die Dialoge auch teilweise nicht altersgerecht formuliert sind, sondern doch eher zu Erwachsenen passen würden.

Eine Sache hat mich an dem Buch ungemein gestört und das ist der selbstverständliche Umgang mit Alkohol und Drogen. Den Abend vor einer Klausur noch vier Gläser Wein trinken? Kein Problem! Mal eben zum gemütlichen Quatschen an einer Bong ziehen? Warum nicht! Für mich ist das ganz und gar nicht akzeptabel und erst recht nicht, wenn ich an die Zielgruppe für solch ein Buch denke…

Letztendlich handelt es sich zudem noch um eine verkappte Trilogie, was dem Leser bis zum Schluss nicht bewusst gemacht wird. Die Handlung bricht mittendrin ab, wenn es endlich einmal verspricht, spannend zu werden. Der Leser wird mit unvollendeten Tatsachen abgespeist, aber ich persönlich hatte mich bereits an diese Umstände gewöhnt, da während des gesamten Buches immer mal wieder Handlungsstränge abbrachen und an keinster Stelle wieder aufgenommen wurden.
Ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall nicht lesen, auch, wenn ich eigentlich gerne wüsste, wie es weitergeht. Aber dadurch, dass bis jetzt alle Geheimnisse direkt offengelegt und spätestens zwei Kapitel später aufgedeckt wurden, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass hinter der letzten offenen Frage allzu viel steckt.

Insgesamt bekommt „Little Secrets – Lügen unter Freunden“ von mir noch 2 von 5 Sternen, weil es sich, nach dem schweren Einstieg, recht flüssig lesen ließ und mir die Grundidee sehr gut gefallen hat.


„Krähenmutter“ von Catherine Shepherd

Posted on

img_20161015_121901930„Krähenmutter“ ist der erste Fall um die Ermittlerin Laura Kern des Landeskriminalamtes. Für mich war es zudem das erste Buch, das ich von der Autorin Catherine Shepherd gelesen habe.
Hier geht es um eine Kindesentführung des reichen Unternehmerpaares Nussbaum, die deshalb mysteriös ist, weil es keine Lösegeldforderung gibt. Zudem wendet sich der Kindesvater untypischerweise an die Presse, wodurch die Ermittler den Eindruck bekommen, dass es sich um eine geplante Entführung handeln könnte, damit Matthias Nussbaum Werbung in eigener Sache machen kann. Als dieser jedoch selbst verschwindet, bekommen Laura und Max Zweifel an dieser Theorie…

Das Thema des Thrillers hat mich sofort angesprochen. Die Möglichkeit, dass die Eltern hinter der Entführung des eigenen Kindes stecken könnten, hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht. Leider verflüchtigt sich diese Theorie nicht nur sehr schnell, sie wird auch gar nicht so intensiv aufgenommen, wie zunächst vermutet. Die Mutter des Kindes wird direkt zu Beginn aus dieser Vermutung ausgeschlossen, da sofort klar wird, dass diese unschuldig ist und zudem von den Machenschaften von ihrem Mann keinerlei Kenntnis besitzt. Zudem hat mich von Anfang an die blinde Vernarrtheit in ihren Mann gestört, weshalb auch die Kindesentführung erst zustande kommen konnte. Dadurch nämlich, dass Sophie Nussbaum, während sie einen roten Lippenstift ausprobiert, in Phantasien über die Wiederkehr ihres Mannes schwelgt, ihr Kind völlig vergisst, kann sich jemand anderes problemlos des Kinderwagens bedienen.

Abgesehen davon war mir die Ermittlerin Laura Kern dagegen sehr sympathisch. Zwar handelt es sich auch hier um eine stereotypische Ermittlerin, die selbst schon einmal entführt wurde und damit ihr Päckchen zu tragen hat, aber ihre Ermittlung wird dadurch nicht behindert, sondern ganz im Gegensatz, sie setzt sich mehr als jeder andere für den Fall ein. Was dagegen eher unlogisch erscheint, sind die nächtlichen Joggingausflüge der Ermittlerin. Diese stehen im absoluten Kontrast zu ihren Ängsten.

Zuletzt noch ein paar Worte zu der Schreibweise. Diese ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers, der zum Beispiel weiß, wie attraktiv die Ermittlerin auf andere wirkt, obwohl sie selbst unter den Narben ihrer Vergangenheit leidet. Was mich an dem ganzen leider gestört hat, war die ständige Wiederholung der Namen. Anstatt also beispielsweise nach dem Satz „Laura schaffte es…“ den nächsten mit „sie“ zu beginnen, folgt darauf erneut „Laura beschloss…“. Dadurch bin ich regelrecht permanent über die Namen gestolpert. Noch schlimmer war diese Erfahrung mit dem Namen Baby, der natürlich absichtlich verstörend sein soll, aber mich durch die ständige Wiederholung eher anecken ließ.

Alles in allem hatte ich zwar viel Spaß beim Lesen des Buches, weil es sich trotz allem recht flüssig lesen lässt und die Ermittlerin sehr sympathisch ist. Dadurch aber, dass sich das Buch oft selbst die Spannung nimmt, indem Zwischenkapitel aus der Sicht eines vor langer Zeit entführten Kindes bereits viele Hinweise auf die Lösung geben, ist das Ende des Buches alles andere als überraschend und auch die vermeintlichen Wendungen haben mich deshalb leider nicht verwundert. Deshalb vergebe ich für „Krähenmutter“ 3 von 5 Sternen.


Leseparty – Die Alternative zur Leipziger Buchmesse 2016

Posted on

lesepartylbm16

 

Vom 17.3. bis zum 20.3. organisieren Primeballerina und  DieLiebezudenBuechern eine Leseparty, die davon ablenken soll, dass wir nicht an der Leipziger Buchmesse teilnehmen können:

Die Veranstaltung läuft sowohl auf facebook als folgende Veranstaltung: Leseparty-die Alternative zur lbm16 als auch auf twitter unter #leseparty.

Ich möchte sehr gerne daran teilnehmen, weil ich im Moment im Lesefluss bin und ein Buch nach dem anderen lese und endlich auch wieder Zeit dafür habe. Vorgenommen habe ich mir, die Percy Jackson Reihe zu lesen und zumindest mit den ersten zwei Teilen zu beginnen. Ob ich danach wieder Abwechslung brauche, wird sich zeigen 😉 Ich bin zumindest gestern Abend mit meinem letzten Bcuh fertig geworden und lege heute direkt mit Percy Jackson „Diebe im Olymp“ los.

Leider habe ich nicht die vier vollen Tage Zeit zum Lesen, aber ich werde bewusster zum Buch greifen und natürlich möchte ich so viele Seiten wie möglich schaffen.

 

wpid-img_20160317_123836409.jpg

Gelesene Seiten:

Donnerstag: 103

Freitag: 122

Samstag: 87

Sonntag: 135

Geselene Seiten insgesamt: 447


Alles in allem habe ich nicht mal ansatzweise so viel gelesen, wie ich wollte ^^ Schuld waren eine Familienfeier, ein Kaffekränzchen und viele andere tolle Sachen, die ich auch sehr genossen habe. Insgesamt habe ich an diesen vier Tagen der ersten Teil von Percy Jackson gelesen und höchstwahrscheinlich werde ich als nächsten den zweiten Teil lesen, weil mir der erste sehr gut gefallen hat.


„Liebeswunder und Männerzauber“ von Janet Evanovich

Posted on

wpid-img_20160317_115940992.jpg„Liebeswunder und Männerzauber“ von Janet Evanovich weicht sowohl optisch als auch vom Titel von der üblichen Stephanie-Plum-Serie ab. Dennoch geht es hier um Stephanie Plum, allerdings taucht hier der mysteriöse Diesel auf, der die Welt von Stephanie noch mehr durcheinander bringt, als es ohnehin schon immer der Fall ist…

In diesem Teil muss Stephanie Amor spielen und für die Kautionsflüchtige Annie in Liebesangelegenheiten ermitteln. Diesel übergibt ihr diese Aufgabe, damit die Angelegenheiten von Annie bis zum Valentinstag geregelt werden können. Also muss Stephanie innerhalb weniger Tage für fünf Klienten die wahre Liebe finden, damit diese den Valentinstag nicht alleine verbringen müssen.

Mir hat das Thema in diesem Band ganz besonders gut gefallen. Stephanie als Verkupplerin hat mir sehr gut gefallen und natürlich ist auch hier wieder Chaos vorprogrammiert, weil sich nicht unbedingt jeder verkuppeln lassen will oder schlicht und einfach nicht leicht zu verkuppeln ist.

Morelli und Ranger treten hier völlig in den Hintergrund, indem Morelli z.B. verdeckt ermitteln muss und damit von der Bildfläche verschwindet. Das ist an sich nicht schlimm, weil ja Diesel da ist. Allerdings sorgt Diesel nicht für die übliche prickelnde Spannung die ein Morelli oder ein Ranger erzeugen kann, obwohl es diverse Anspielungen gibt.

Alles in allem hat mit dieser Teil wirklich Spaß gemacht zu lesen, weil ich das Thema einfach klasse fand. Was mich jedoch gestört hat war die Kürze des Buches. Nicht nur, dass es wenige Seiten sind, sie sind auch kaum beschriftet, weil der Rand so groß ist. Hinzu kommt, dass die Formulierungen teils etwas abgehackt sind und von einer Situation in die nächste gesprungen wird, sodass nicht nur die Situationen kurzweilig waren, sondern auch automatisch ein schnelles Lesetempo entstand, weil man als Leser mit dem Erzähltempo mithalten muss. Dementsprechend war das Lesevergnügen sehr kurz und ich hätte mir viel mehr gewünscht, aber das ist ja auch irgendwo auch wieder ein Kompliment an den Autor, dass man mehr will 😉

Insgeamt vergebe ich 4 von 5 Sternen.


2016 – Das Jahr der Reihen

Posted on

Da sich bei mir in den letzten Jahren jede Menge Reihen angesammelt haben, bzw. auch nur die ersten Teile einer Reihe, um zu sehen, wie diese mir so gefallen, habe ich mir dieses Jahr als Mini-Challenge vorgenommen, mich diesen besonders zu widmen.

Angefangen habe ich dieses Jahr bereits damit, dass ich den letzten Teil von „Die Bestimmung“ gelesen habe, da dieser schon länger auf meinem SuB lag. Da ich zu Weihnachten „Silber – Das erste Buch der Träume“ geschenkt bekommen habe, habe ich dieses direkt im Anschluss gelesen und mir die weiteren Teile daraufhin sofort zugelegt, weil mich dieses total begeistert hat.

Welche Reihen ich ansonsten noch lesen werde, lasse ich mir so gut es geht offen. Mögliche Kandidaten sind auf jeden Fall folgende:

  • „Percy Jackson“ – Reihe
  • der letzte Teil der Tintenherz-Trilogie, also „Tintentod“
  • „Der goldene Kompass“ – Trilogie
  • „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ – Trilogie
  • „Im Bann des Elfenkönigs“ – Reihe
  • Rhadsody Saga von Elizabeth Haydon
  • Warrior Cats – Reihe
  • Ugly – Trilogie
  • Göttlich – Trilogie
  • Godspeed – Trilogie

und natürlich:

  • weitere Teile der Stepahnie Plum Serie von Janet Evanovich
  • sowie auch die Romane, die außerhalb der Stephanie Plum Reihe erschienen sind

Das ist eine ganze Menge, aber ich habe mir für dieses Jahr auch vorgenommen, mehr und vor allem bewusster Abends zu einem Buch zu greifen und mal schauen, wie viel ich dieses Jahr von dieser Auswahl schaffe 🙂


„Ich liebe dich bis in den Tod“ von Hannah Jayne

Posted on

Ich-liebe-dich-bis-in-den-Tod-9783440142646_xxlIn „Ich liebe sich bis in den Tod“ geht es um Sawyer, die mit dem Tod ihres Freundes konfrontiert wird, der bei einem Autounfall stirbt. Als wäre das nicht schon schlimm genung, findet Swayer kurz nach dem Unfall einen Zettel in ihrem Schließfach mit den Worten „Gern geschehen!“. Wer hat den Zettel geschrieben? HAndelt es sich um einen dummen Scherz? Oder gibt es jemanden, der mehr über ihre Beziehung zu Kevin wusste?
Diese und noch viele andere Fragen stellt sich der Leser schon zu Beginn des Buches, denn es gibt einen tollen Auftakt. Das Buch wird nie langweilig und die Spannung über Sawyers Stalker beibt eigentlich permanent erhalten. Sowohl der Leser, als auch Sawyer muss die Theorien über die Morde immer mal wieder überdenken, wodurch ein schöner Lesefluss entsteht.

_

Leider sind bei mir trotzdem immer mal wieder Leseflauten aufgekommen und obwohl ich eigentlich permanent auf das Ende gespannt war, hatte mich das Buch zwischendurch nicht immer hundert prozentig gefesselt.
Dass es sich bei dem Buch um einen Jugendthriller handelt, hat mich dabei gar nicht gestört. Ich bin eigentlich ganz froh, wenn es mal nicht so blutig zugeht und habe andere positive Eigenschaften in dem Buch wiedererkannt: eine zerrüttete Familie; ein Teenager-Mädchen, das sich so keinem richtig anvertrauen kann bzw. dem auch nicht richtig zugehört wird; Mobbing; u.v.m.

_

Alles in allem mochte ich das Buch und seinen Verlauf ziemlich gerne. Ein wenig enttäuscht war ich von dem Ende, weil es für mich etwas mehr hätte ausgebaut werden können aber davon verrate ich natürlich nicht mehr. Ansonsten handelt es sich hier aber um einen tollen Jugendthriller.


„Sehnsucht ist ein Notfall“ von Sabine Heinrich

Posted on

9783462046212In „Sehnucht ist ein Notfall“ von Sabine Heinrich geht es um Eva, die eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben ist. Doch plötzlich trennt sich ihre Oma von ihrem Opa und nun beginnt auch Eva darüber nachzudenken, ob eine langjährige Beziehung noch Sinn macht, nur weil man sich schon aneinander gewöhnt hat. Um sich von dem öden Alltagsleben zu entfernen und um eine Entscheidung fürs Leben zu treffen, machen sich Oma und Eva also von heute auf morgen auf den Weg nach Italien…

_

Mir persönlich fiel der Schreibstil am Anfang etwas schwer. Ich wurde nur sehr langsam damit warm, weil es aus der Sicht der Enkelin geschrieben ist, die sehr oft flapsig daher redet. Auch hatte ich eher erwartet, dass das Buch sowohl aus der Sicht der Enkelin, als auch aus der der Oma geschrieben ist. Das hat mich dann im Laufe der Geschichte allerdings nicht mehr gestört.

_

Inhaltlich hatte ich auch irgendwie etwas anderes erwartet, da wurde ich aber nicht allzu sehr enttäuscht. Die Reise nach Italien trifft zwar später ein, als ich dachte, aber das war nicht schlimm, da ich die vorherigen Ereignisse auch sehr spannend fand.
Auch hatte ich erwartet, dass es hauptsächlich um die Oma und die Trennung von dem Opa gehen wird, aber im Zentrum der Geschichte steht das (Liebes-)Leben der Enkelin Eva.

_

Insgesamt mochte ich zwar die Geschichte um Evas Leben (mehr oder weniger) mit ihrer Oma, allerdings hat das Buch nicht ganz meine Erwartungen erfüllt und auch der Verlauf, den die Geschichte genommen hat, konnte mich letztendlich auch nciht ganz überzeugen. Trotzdem 3 Sterne, weil es sich wirklich gut lesen lässt, wnen man sich an den Stil gewöhnt hat und ein, zwei witzige Sprüche konnte ich auch für mich mitnehmen.


13. Lange Lesenacht

Posted on

Wie schon angekündigt, ist heute die 13. Lange Lesenacht von Ankas Geblubber. Ich bin gerade dabei, alles vorzubereiten: Snacks vorbereiten, die Katze füttern, Tee kochen… aber immerhin weiß ich schon, welches Buch ich lesen werde.

feuer und stein

1. Aufgabe ~ 21:00 Uhr

Wie sollte es auch anders sein!? Mit dieser Frage MUSS ich einfach meine Lesenächte beginnen, ich bin einfach viel zu neugierig: Mit welchem Buch startet ihr in die heutige Lesenacht? Ist es eure aktuelle Lektüre oder beginnt ihr ein ganz neues Buch? Was könnt ihr uns vorab über eure Wahl sagen (bisheriger Eindruck, Erwartungen,…)?

Ich lese von Diana Gabaldon „Feuer und Stein“. Ich starte heute auf Seite 597 und mein Ziel ist es eigentlich, das Buch durchzubekommen. Allerdings wird in der Lesenacht ja immer so viel geblubbert, da glaube ich kaum, dass ich 200 Seiten schaffe, was aber alles andere als schlimm ist. Und zu meinem Eindruck: Ich liiiiebe dieses Buch. Zu Beginn hatte ich so meine Zweifel aber mittlerweile liebe ich es so sehr, dass ich die nächsten zwei Tweile bereits bestellt habe!!!

2. Aufgabe ~ 22:00 Uhr
Stellt euch vor, einer eurer aktuellen Protagonisten (ihr dürft wählen!) klopft morgen an eure Tür und fragt, ob er die nächsten 24 Stunden mit euch verbringen darf. Wer hat geklopft und was unternehmt ihr?

Natürlich würde Claire an meine Tür klopfen. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben und sie ist einfach sympathisch und aufregend. Ich würde dann selbstverständlich mit ihr in das Jahr 1743 reisen.

3. Aufgabe ~ 23:00 Uhr
In Anlehnung an die kleine Überraschung gleich: Was ist das Verrückteste, das ihr je erlebt habt? Oder anders: Was würdet ihr gern mal Verrücktes anstellen, wenn ihr nicht mit Konsequenzen rechnen müsstet?

Ich würde mir in einer Buchhandlung so viele Bücher schnappen, wie ich nur könnte und damit einfach aus dem Laden spazieren ^^

4. Aufgabe ~ 0:00 Uhr
Welcher Schatz in eurem Bücherregal hat für euch einen ganz besonderen Wert und warum? Welches Buch würdet ihr selbst für 1.000 Euro nicht mehr hergeben?

„Ich liebe dich, Ich liebe dich“ von Colin Higgins. Die Geschichte um Harold und Maude ist einfach die schönste, die ich in meinem Leben je gelesen habe und ich würde sie auch jeder Zeit mit auf eine einsame Insel mitnehmen!!! Ansonsten habe ich natürlich noch viele viele andere Bücher, die ich liebe…

Abschließend möchte ich gern von euch wissen, wie viele Seiten ihr bis jetzt gelesen habt. Wie gefällt euch euer Buch? Seid ihr zufrieden mit der heutigen Lesenacht?

Bis jetzt habe ich 60 Seiten gelesen, aber ich bin auch noch laneg nicht fertig mit Lesen und mache noch ein wenig die Nacht durch. Die Lesenacht hat mir natrülich wie immer gefallen und ich bin die nächsten Male auch immer wieder gerne mit dabei.